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Donnerstag, 6. September 2007
Der zypriotische Student
cherry_cola, 12:57h
Eigentlich müsste man sagen: Die zypriotische Studentin.
Denn 95% der Studenten sind Studentinnen.
Und eines muss ich mit aller größter Deutlichkeit festhalten: Ich bin total underdressed.
Ja, ich weiß ich habe mal gesagt, 35°C sind kein Grund auf passende Accessoires zu verzichten, aber auf Make-up kann ich da sehr wohl verzichten. Wie kann man sich bei solchen Temperaturen nur so viel Zeug ins Gesicht klatschen, das dann auch noch hält??? Wahrscheinlich ist der Fehler, den ich mache, dass ich kein klimatisiertes Auto habe. Dann könnte ich nämlich auch perfekt geschminkt, mit Turm-Frisur und langen Jeans und Turnschuhen in die Uni kommen.
Da ich aber bei bis zu 38°C ne halbe Stunde zu Fuß laufen muss, ist das einzige worauf ich jeden Morgen penibel achte, dass meine Haare zurück gebunden sind und nicht meine Schultern berühren und unnötig die Hitze fördern.
Und die Mädels sind so gut wie alle einen Kopf kleiner als ich, mit ihren Frisuren sind sie dann aber doch wieder größer.
Ich verweise hiermit an die Stelle bei Max Goldt (wo genau das ist, kann ich jetzt nicht sagen – jaja, schlechtes wissenschaftliches Arbeiten) wo er über Frauen mit anstrengenden Frisuren schreibt. „Und wer jetzt nicht weiß, was eine anstrengende Frisur ist, der möge bitte im Lexikon unter „Frisur, anstrengende“ nachkucken.“ Oder nach Zypern fahren. (Ich glaube als ich in Saloniki war, habe ich auch schon darauf verwiesen).
Aufgefallen ist mir dass von 5 Vorlesungen ganze 3-mal an die Selbstständigkeit der Studenten appelliert wurde. Sie sollen nicht nur auswendig lernen und nachplappern was der „Lehrer“ sagt, sondern selber Überlegungen anstellen.
Und es wurde auch extra gesagt, dass diese Art des Lernens ja im Gegensatz zu dem steht, was in der Schule gelehrt wird. Ich sehe also wir befinden uns in einem autoritär lehrenden Schulsystem. Das habe ich aber auch erwartet. Ich frage mich nur, ob man nach 12 Jahren Nachplapperns und Auswendiglernens einfach so auf „Freidenker“ umschalten kann. Ich bezweifele das, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Vielleicht kann ich ja einen Unterschied zwischen den Erstsemestern und den Master-Studierenden ausmachen. Allerdings kann es natürlich auch sein, dass die Master-Studierenden eh schon Freidenker waren oder zumindest in Ansätzen dahin tendierten. Und es ist höchstwahrscheinlich auch so, dass man, wenn man das eh nicht in sich hat, man auch überhaupt keinen Spaß an wissenschaftlichem Arbeiten hat, denn dann ist es ja nur Zwang. Und dann macht man wohl auch keinen Master.
Man müsste mal eine länger andauernde Forschungsarbeit über die Entwicklung von der Lernweise in einem autoritären Schulsystem zu einem Freidenkerdasein machen.
Geht das überhaupt?
Denn 95% der Studenten sind Studentinnen.
Und eines muss ich mit aller größter Deutlichkeit festhalten: Ich bin total underdressed.
Ja, ich weiß ich habe mal gesagt, 35°C sind kein Grund auf passende Accessoires zu verzichten, aber auf Make-up kann ich da sehr wohl verzichten. Wie kann man sich bei solchen Temperaturen nur so viel Zeug ins Gesicht klatschen, das dann auch noch hält??? Wahrscheinlich ist der Fehler, den ich mache, dass ich kein klimatisiertes Auto habe. Dann könnte ich nämlich auch perfekt geschminkt, mit Turm-Frisur und langen Jeans und Turnschuhen in die Uni kommen.
Da ich aber bei bis zu 38°C ne halbe Stunde zu Fuß laufen muss, ist das einzige worauf ich jeden Morgen penibel achte, dass meine Haare zurück gebunden sind und nicht meine Schultern berühren und unnötig die Hitze fördern.
Und die Mädels sind so gut wie alle einen Kopf kleiner als ich, mit ihren Frisuren sind sie dann aber doch wieder größer.
Ich verweise hiermit an die Stelle bei Max Goldt (wo genau das ist, kann ich jetzt nicht sagen – jaja, schlechtes wissenschaftliches Arbeiten) wo er über Frauen mit anstrengenden Frisuren schreibt. „Und wer jetzt nicht weiß, was eine anstrengende Frisur ist, der möge bitte im Lexikon unter „Frisur, anstrengende“ nachkucken.“ Oder nach Zypern fahren. (Ich glaube als ich in Saloniki war, habe ich auch schon darauf verwiesen).
Aufgefallen ist mir dass von 5 Vorlesungen ganze 3-mal an die Selbstständigkeit der Studenten appelliert wurde. Sie sollen nicht nur auswendig lernen und nachplappern was der „Lehrer“ sagt, sondern selber Überlegungen anstellen.
Und es wurde auch extra gesagt, dass diese Art des Lernens ja im Gegensatz zu dem steht, was in der Schule gelehrt wird. Ich sehe also wir befinden uns in einem autoritär lehrenden Schulsystem. Das habe ich aber auch erwartet. Ich frage mich nur, ob man nach 12 Jahren Nachplapperns und Auswendiglernens einfach so auf „Freidenker“ umschalten kann. Ich bezweifele das, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Vielleicht kann ich ja einen Unterschied zwischen den Erstsemestern und den Master-Studierenden ausmachen. Allerdings kann es natürlich auch sein, dass die Master-Studierenden eh schon Freidenker waren oder zumindest in Ansätzen dahin tendierten. Und es ist höchstwahrscheinlich auch so, dass man, wenn man das eh nicht in sich hat, man auch überhaupt keinen Spaß an wissenschaftlichem Arbeiten hat, denn dann ist es ja nur Zwang. Und dann macht man wohl auch keinen Master.
Man müsste mal eine länger andauernde Forschungsarbeit über die Entwicklung von der Lernweise in einem autoritären Schulsystem zu einem Freidenkerdasein machen.
Geht das überhaupt?
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