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Freitag, 31. August 2007
Verkaufsstrategie
cherry_cola, 22:21h
Auf diesem Schild steht, dass eine Luxuswohnung zum Verkaufsteht.

Und hier das Haus vor dem es steht.


Und hier das Haus vor dem es steht.

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Sommer vorm Balkon
cherry_cola, 22:17h

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Erklaerung
cherry_cola, 22:02h
Um der Gefahr zu entgehen immer dann wenn ich im Internetcafe sitze nicht kreativ sein zu koennen, schreibe ich auch zu hause und nehm das dann mit. Desewegen gibts dann halt mal drei auf einmal veroeffentlichte Beitraege.
So.
So.
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Wie man so spricht
cherry_cola, 22:00h
Komischerweise habe ich nun schon zwei- oder dreimal gehört: Ah, du kommst aus Griechenland! In Griechenland werde ich wegen meines Akzentes immer sofort als Ausländerin, oder zumindest als im Ausland aufgewachsene Griechin entlarvt.
Der Akzent hier ist echt großartig! Im Flugzeug waren schon ein paar Zyprioten, ich habe aber gar nicht erkannt, dass das Griechisch ist, was sie reden sondern es für irgendeine undefinierbare Sprache gehalten. Und dann komm ich hier an und ALLE reden so. Sobald ich jemanden anspreche achten sie schon drauf mit mir nicht in dem aller schwersten Dialekt zu reden, aber wenn sie untereinander reden versteh ich nur Bahnhof. It´s all greek to me!
Toll war der kleine Junge der neulich im Supermarkt zu seiner Oma rief: Oi oi Jiajia! Oi oi!
Süüüüß! (Das heisst: Nein nein Oma! Nein nein! Ist aber wahrscheinlich nur lustig wenn man es hört und versteht, bzw. eben erstmal nicht versteht).
Die Sekretärin in dem Institut hat einen großartigen Akzent und ich höre ihr total gerne zu wenn sie spricht, weil sie so eine schöne Melodie in der Stimme hat.
Ich stelle ich ihr total gerne halbwegs unnötige Fragen, damit sie einfach spricht. Mal sehen, wenn mir morgen noch was einfällt, ruf ich sie noch mal an. Ich kann sie ja auch noch mal fragen, wie ich zum neuen Campus komme. Und dann sagt sie bestimmt:
Tha piassseis Takkksi.
*Aaaaach* Schön!
Ich habe einen Freund in Thessaloniki, der hat auch so eine schöne Melodie in der Stimme. Und der ist Türke… Das darf ich bestimmt nicht laut sagen….
Der Akzent hier ist echt großartig! Im Flugzeug waren schon ein paar Zyprioten, ich habe aber gar nicht erkannt, dass das Griechisch ist, was sie reden sondern es für irgendeine undefinierbare Sprache gehalten. Und dann komm ich hier an und ALLE reden so. Sobald ich jemanden anspreche achten sie schon drauf mit mir nicht in dem aller schwersten Dialekt zu reden, aber wenn sie untereinander reden versteh ich nur Bahnhof. It´s all greek to me!
Toll war der kleine Junge der neulich im Supermarkt zu seiner Oma rief: Oi oi Jiajia! Oi oi!
Süüüüß! (Das heisst: Nein nein Oma! Nein nein! Ist aber wahrscheinlich nur lustig wenn man es hört und versteht, bzw. eben erstmal nicht versteht).
Die Sekretärin in dem Institut hat einen großartigen Akzent und ich höre ihr total gerne zu wenn sie spricht, weil sie so eine schöne Melodie in der Stimme hat.
Ich stelle ich ihr total gerne halbwegs unnötige Fragen, damit sie einfach spricht. Mal sehen, wenn mir morgen noch was einfällt, ruf ich sie noch mal an. Ich kann sie ja auch noch mal fragen, wie ich zum neuen Campus komme. Und dann sagt sie bestimmt:
Tha piassseis Takkksi.
*Aaaaach* Schön!
Ich habe einen Freund in Thessaloniki, der hat auch so eine schöne Melodie in der Stimme. Und der ist Türke… Das darf ich bestimmt nicht laut sagen….
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Wie man sich einschreibt
cherry_cola, 21:59h
Die Uni ist wie erwartet etwas chaotisch. Alle sind aber sehr hilfsbereit. Professoren, Angestellte und Studenten. Weil sich auch gerade Erstsemester einschreiben wird man sofort angesprochen, wenn man mit einem Stapel Papieren auf dem Schoß und einem doofen, leicht verzweifelten Gesichtsausdruck irgendwo herum sitzt. Und dan wird das Handy gezückt und sofort wird irgendein Prof angerufen und gefragt. Das Problem löst sich dann zwar nicht immer, aber man fühlt sich auf jeden Fall besser!
Für mich ist das Einschreiben relativ problemlos abgelaufen, wenn ich so höre was bei anderen passiert ist. Das Vorlesungsverzeichnis ist nicht auf Anhieb zu durchschauen, da nicht ersichtlich ist, was eine Vorlesung und was ein Seminar ist. Außerdem ist auch nicht klar, was für B.A. und was für M.A. Studenten vorgesehen ist. Ich habe nun aber alle meine Veranstaltungen gefunden und hoffe, dass ich auch in allen akzeptiert werde, also einen Platz bekomme. Hoffentlich bekomme ich keine Schnappatmung, wenn ich auf einmal mit 70 Leuten und nicht mehr mit 7 in einer Vorlesung sitze.
Was, wie ich denke, erstmal sehr anstrengend wird ist, dass die Seminare hier 3stündig sind. Und wenn ich alles richtig verstanden habe sind damit auch drei Zeitstunden und nicht Schulstunden gemeint. Und eine akademische Viertelstunde ist auch nicht vorgesehen, nur eine 15-Minuten-um-in-das-andere-Gebäude-zu-laufen-Pause.
Was alles unnötig kompliziert macht, sind die unglaublich langen Wege zwischen den Uni-Gebäuden. Das Institut für Neugriechisch und Byzantinistik ist nicht besonders weit weg von der Uni. Den Weg schafft man locker zu Fuß. Das Hauptgebäude der Uni aber ist auf dem neuen Campus am Stadtrand und dort kommt man nur mit dem Auto oder dem Bus hin (oder mit dem Militär, denn der türkisch besetze Teil ist nur 500 m enfernt). Der Bus fährt allerdings nur sehr unregelmäßig und die wenigsten Einheimischen wissen, dass dort ein Bus hinfährt. Ich habe 3 Zyprioten gefragt wie ich zur Uni komme und drei Mal bekam ich die Antwort: Mit dem Taxi.
Selbst im Erasmus-Büro sagte man mir, man könne mir ein Taxi rufen damit ich nach Hause komme. Die drei Austausch-Studenten, die ich gefragt habe, sagten mir es gibt sehr wohl einen Bus. Man muss eben nur geduldig sein und warten bis er kommt.
Ich hoffe, ich bin für diese Woche durch mit dem Hauptgebäude und kann hier in der Stadt, in der zivilisierten Welt bleiben.
Fazit: Hätte man VOR ANKUNFT ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis bekommen und bei Ankunft ein Auto gemietet oder etwas in der Richtung, wäre vieles Einfacher abgelaufen. (Mir wurde leider vorher gesagt, dass es das Verzeichnis erst beim Einschreiben gibt, was eine Fehlinformation war, wie sich herausstellte).
Ganz wichtig: Ein Mobiltelefon! Und weil es so spottbillig ist mit dem Handy zu telefonieren, kann immer bei allen Professoren anrufen und fragen, wo das Seminar stattfindet und ob man teilnehmen darf. Hihi.
Aber im ernst: Ich habe bis jetzt den Eindruck, dass die Menschen hier, wenn auch alles sehr chaotisch ist, sehr hilfsbereit sind und überhaupt nicht unhöflich, wenn man etwas nicht versteht. In Griechenland (der Vergleich liegt ja nahe) kommen mir die Menschen oft arroganter vor.
Für mich ist das Einschreiben relativ problemlos abgelaufen, wenn ich so höre was bei anderen passiert ist. Das Vorlesungsverzeichnis ist nicht auf Anhieb zu durchschauen, da nicht ersichtlich ist, was eine Vorlesung und was ein Seminar ist. Außerdem ist auch nicht klar, was für B.A. und was für M.A. Studenten vorgesehen ist. Ich habe nun aber alle meine Veranstaltungen gefunden und hoffe, dass ich auch in allen akzeptiert werde, also einen Platz bekomme. Hoffentlich bekomme ich keine Schnappatmung, wenn ich auf einmal mit 70 Leuten und nicht mehr mit 7 in einer Vorlesung sitze.
Was, wie ich denke, erstmal sehr anstrengend wird ist, dass die Seminare hier 3stündig sind. Und wenn ich alles richtig verstanden habe sind damit auch drei Zeitstunden und nicht Schulstunden gemeint. Und eine akademische Viertelstunde ist auch nicht vorgesehen, nur eine 15-Minuten-um-in-das-andere-Gebäude-zu-laufen-Pause.
Was alles unnötig kompliziert macht, sind die unglaublich langen Wege zwischen den Uni-Gebäuden. Das Institut für Neugriechisch und Byzantinistik ist nicht besonders weit weg von der Uni. Den Weg schafft man locker zu Fuß. Das Hauptgebäude der Uni aber ist auf dem neuen Campus am Stadtrand und dort kommt man nur mit dem Auto oder dem Bus hin (oder mit dem Militär, denn der türkisch besetze Teil ist nur 500 m enfernt). Der Bus fährt allerdings nur sehr unregelmäßig und die wenigsten Einheimischen wissen, dass dort ein Bus hinfährt. Ich habe 3 Zyprioten gefragt wie ich zur Uni komme und drei Mal bekam ich die Antwort: Mit dem Taxi.
Selbst im Erasmus-Büro sagte man mir, man könne mir ein Taxi rufen damit ich nach Hause komme. Die drei Austausch-Studenten, die ich gefragt habe, sagten mir es gibt sehr wohl einen Bus. Man muss eben nur geduldig sein und warten bis er kommt.
Ich hoffe, ich bin für diese Woche durch mit dem Hauptgebäude und kann hier in der Stadt, in der zivilisierten Welt bleiben.
Fazit: Hätte man VOR ANKUNFT ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis bekommen und bei Ankunft ein Auto gemietet oder etwas in der Richtung, wäre vieles Einfacher abgelaufen. (Mir wurde leider vorher gesagt, dass es das Verzeichnis erst beim Einschreiben gibt, was eine Fehlinformation war, wie sich herausstellte).
Ganz wichtig: Ein Mobiltelefon! Und weil es so spottbillig ist mit dem Handy zu telefonieren, kann immer bei allen Professoren anrufen und fragen, wo das Seminar stattfindet und ob man teilnehmen darf. Hihi.
Aber im ernst: Ich habe bis jetzt den Eindruck, dass die Menschen hier, wenn auch alles sehr chaotisch ist, sehr hilfsbereit sind und überhaupt nicht unhöflich, wenn man etwas nicht versteht. In Griechenland (der Vergleich liegt ja nahe) kommen mir die Menschen oft arroganter vor.
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Der Anfang
cherry_cola, 21:57h
Um dann mal ein paar Eindrücke festzuhalten, werde ich nun etwas meine Gedanken sammeln.
Das erste was mir hier einfällt ist: OH GOTT!!! Weil es etwas gewöhnungsbedürftig ist, wenn man das erste Mal links rum in den Kreisverkehr fährt. Oder gefahren wird.
Ich wohne mit einer halb Französin halb Zypriotin und einer Australierin mit einem zypriotischem Vater und einer Mutter griechischen Ursprungs zusammen. Ich befinde mich als Kalamarou (so nennt man die Griechenland-Griechen) also in der Minderheit. Unsere Wohnung ist ziemlich groß und wird von einem bösen Drachen namens Frau Stella bewacht.
Frau Stella wollte Nathalie (die franzzypriotin) erzählen, dass die riesigen Klimaanlagen, die in jedem Raum angebracht sind nur zum heizen wären und sie uns deswegen keine Fernbedienung dafür geben würde. Janeee is klar. Und die Zentralheizungen die daneben angebracht sind, sind wahrscheinlich NUR zur Zierde da. Gestern haben wir schon mit den Nachbarn beim Essen Pläne ausgeheckt wie wir an eine Fernbedienung kommen und das wir ein Klimananlagengeschäft suchen müssen und fragen müssen. Heute kam dann aber Maria (die Aussie-Zypro-Griechin) mit ihrer ÜberMutter (die einen ein bisschen an Fran Fine, die Nanny erinnert und auch so spricht) und hatte doch tatsächlich dem Drachen Stella eine Fernbedienung abschwatzen können. Wir können jetzt runtergehen und uns jeder eine holen. Die Nächte werden also wieder eine wenig erträglicher. Hurra!
Das erste was mir hier einfällt ist: OH GOTT!!! Weil es etwas gewöhnungsbedürftig ist, wenn man das erste Mal links rum in den Kreisverkehr fährt. Oder gefahren wird.
Ich wohne mit einer halb Französin halb Zypriotin und einer Australierin mit einem zypriotischem Vater und einer Mutter griechischen Ursprungs zusammen. Ich befinde mich als Kalamarou (so nennt man die Griechenland-Griechen) also in der Minderheit. Unsere Wohnung ist ziemlich groß und wird von einem bösen Drachen namens Frau Stella bewacht.
Frau Stella wollte Nathalie (die franzzypriotin) erzählen, dass die riesigen Klimaanlagen, die in jedem Raum angebracht sind nur zum heizen wären und sie uns deswegen keine Fernbedienung dafür geben würde. Janeee is klar. Und die Zentralheizungen die daneben angebracht sind, sind wahrscheinlich NUR zur Zierde da. Gestern haben wir schon mit den Nachbarn beim Essen Pläne ausgeheckt wie wir an eine Fernbedienung kommen und das wir ein Klimananlagengeschäft suchen müssen und fragen müssen. Heute kam dann aber Maria (die Aussie-Zypro-Griechin) mit ihrer ÜberMutter (die einen ein bisschen an Fran Fine, die Nanny erinnert und auch so spricht) und hatte doch tatsächlich dem Drachen Stella eine Fernbedienung abschwatzen können. Wir können jetzt runtergehen und uns jeder eine holen. Die Nächte werden also wieder eine wenig erträglicher. Hurra!
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